- Kaliumanreicherung: Im Zeitraum Juni-Juli profitieren Karotten erheblich von einer Kaliumergänzung. Eine kostengünstige und natürliche Kaliumquelle ist Holzasche. Zu den Anwendungsmethoden gehört das direkte Ausbringen auf die Beete mit anschließender Bewässerung oder die Zubereitung eines Ascheaufgusses zur Bewässerung. Wenn keine Asche verfügbar ist, kann alternativ Kaliumsulfatdünger in einer Menge von einem gestrichenen Esslöffel pro Eimer Wasser verwendet werden.
- Phosphorschub: Zwei bis drei Wochen nach der Kaliumergänzung ist es wichtig, Karotten mit Phosphor zu versorgen, einem lebenswichtigen Element für die Verbesserung von Süße, Saftigkeit und Dichte sowie für die Erleichterung der Langzeitlagerung. Eine geeignete Option ist Superphosphatdünger, der gemäß den Anweisungen verdünnt und auf Karottenbeete ausgebracht wird, was besonders im Hochsommer bei hohen Temperaturen von Vorteil ist.
- Borfütterung: Karotten haben eine besondere Affinität zu Bor, was zu ihrer allgemeinen Gesundheit und ihrem Geschmack beiträgt. Borsäurepulver, das in Apotheken leicht erhältlich ist, ist eine wirksame Borquelle. Ein kleiner Beutel Borsäurepulver, gelöst in einem Eimer Wasser, bietet eine ausreichende Lösung für die Blattapplikation. Es muss darauf geachtet werden, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten, um Blattverbrennungen und Verformungen vorzubeugen. Borlösung sollte nur bei bewölktem Wetter oder abends gesprüht werden, um mögliche schädliche Auswirkungen zu minimieren.
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